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Adamned.Age

 

Hanne Adam (adamned.age) ist gebürtige Hamburgerin und arbeitet heute in Berlin.

Sie genoss Ausbildungen an den verschiedensten Instrumenten wie Klavier, Gitarre und vor allem Schlagzeug und spielte früh als Drummerin in einigen Punk- und Crossover Bands. Mit der Zeit entwickelte sie sich zu einer Solo-Musikerin und machte erste Gehversuche mit einem 8-Spur-Rekorder zur Aufnahme eigener Kompositionen.

1996 begann sie ihre damals Trip-Hop/Downtempo lastige Musik erstmalig am Computer zu programmieren. Dabei vollzog sie mehrere Phasen musikalischer Entwicklungen und fand somit zu ihrer heutigen Arbeitsweise.

Die Produktion von elektronischer Musik begann in dieser Zeit ebenso durch ihr Studium, in dem sie den Fokus auf Audiovision (Film) und Sounddesign legte.

Das Interesse für "Musique Concrete" und experimenteller Musik war geweckt. Minimale Sounds, durch das transformieren von Clicks und Cuts in hörbare Elemente zu verwandeln, gab ihr den Anreiz, sich auf diesem Sektor weiter zu entwickeln.

Zunehmend Software basierend erstellte sie fortlaufend ihre zunächst im Minimal und Deep-House Stil angesiedelte Musik. Zum heutigen Zeitpunkt fühlt sie sich im Experimental, IDM / Electronica Genre zu Hause.

Charakteristisch in ihrer Arbeit ist ein musikalischer Raum, in dem sie im Stereofeld mit den Sounds und Tönen zu spielen versucht.

Stets suchend und verarbeitend nutzt sie hauptsächlich das Medium Musik, neben ihren Interessen an Film, Fotografie, Webdesign, und dem Schreiben, als ihr Hauptventil und Kommunikationsmittel

zur Außen- und Innenwelt, immer "mit dem Gefühl von der Musik getragen und befreit zu werden..."

 

 

 

 

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tousand yard stare EP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adamned.Age _netHS 002

01_uebersprungbewegung

02_substanz P

03_thousand yard stare

04_chronograph

05_part of my dejection

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Gediegene, harmonische Flächen, eingebettet in „knusprige“, abgerundete Beatstrukturen verbreiten auf „Thousand-Yard Stare“ eine angenehme Atmosphäre, die einem zum immer tieferen Zuhören animieren.

"Thousand-Yard Stare" beschreibt den unfokusierten Blick eines Soldaten, der eine peritraumatische Dissoziation durchmacht. Das "Thousand-Yard Stare Syndrom" ist ein Vorläufer der posttraumatischen Belastungsstörung und trat bei Soldaten im Krieg auf, ausgelöst durch eine Überlastung der Psyche wegen des ständigen unerträglichen Grauens, dem sie im Krieg ausgesetzt waren.

 

 

 

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